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Wussten Sie schon, dass Sie bei rohen Lebensmitteln am besten stets Vorsicht walten lassen?
Rohes Fleisch, rohe Eier, Rohmilch und Zubereitungen mit rohen Fleischerzeugnissen können krankheitserregende Organismen wie Salmonella, Listeria, Campylobacter usw. enthalten. Organismen, die abgetötet würden, wenn das Fleisch erhitzt würde, was Sie in diesem Fall aber eben nicht tun möchten. Daher gilt es, besonders aufzupassen. Essen Sie deswegen nur rohes Fleisch, das ganz frisch ist. Waschen Sie sich sehr gründlich die Hände und achten Sie darauf, dass Ihr Messer, Ihr Schneidebrett und Ihre Arbeitsfläche sauber sind, wenn Sie das Fleisch zubereiten. Verwenden Sie für das Fleisch ein anderes Schneidebrett als für die übrigen Lebensmittel. So vermeiden Sie Kreuzkontaminationen, bei denen krankheitserregende Organismen von dem einen auf das andere Lebensmittel übergehen. Für empfindliche Personengruppen wie kleine Kinder, schwangere Frauen, ältere und kranke Personen wird von dem Verzehr von rohem Fleisch und rohen Eiern abgeraten.
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Wussten Sie schon, dass Sie den Inhalt geöffneter Konservendosen am besten in einen anderen Behälter mit Deckel geben?
Sobald eine Konservendose geöffnet wird, kommt Sauerstoff hinein. Dies kann eine chemische Reaktion mit dem Metall hervorrufen, wodurch giftige Stoffe entstehen können. Außerdem werden die Barriere-Eigenschaften gegenüber Mikroorganismen ausgehebelt. Es wird daher empfohlen, den Inhalt der Dose so schnell wie möglich zu verwenden und die eventuellen Reste in einem anderen Behälter mit Deckel (kein Metallbehälter) aufzubewahren. Dann können sich die Lebensmittel noch ein paar Tage bei 4 °C im Kühlschrank halten. Manche Lebensmittel verderben aufgrund von Mikroorganismen schneller als andere. Erzeugnisse auf Basis von Fleisch oder Fisch werden optimalerweise innerhalb von 48 Stunden verzehrt. Bei Zweifeln, ob ein Lebensmittel richtig aufbewahrt wurde, sollten Sie es am besten nicht mehr essen.

Wussten Sie schon, dass Sie selbst Gesundheitsrisiken vorbeugen können, indem Sie Ihre Lebensmittel optimal im Kühlschrank lagern?
Mit ein paar praktischen Tipps sorgen Sie dafür, dass in Ihrem Kühlschrank keine Gefahren lauern. Zunächst einmal ist es wichtig, die Temperatur richtig einzustellen. Die Kühlschranktemperatur sollten Sie am besten auf 4 °C festlegen. Diese Temperatur hemmt die Vermehrung der meisten Bakterien. Nicht alle Erzeugnisse müssen eben kühl aufbewahrt werden. Bei manchen Kühlschränken kann die Temperatur für die einzelnen Fächer getrennt eingestellt werden. Bewahren Sie Fleisch, Fisch, Weich- und Krebstiere in den Kühlschrankfächern auf, die sich möglichst weit unten befinden, da kalte Luft nach unten sinkt. Wenn Sie Ihren Kühlschrank öffnen, lassen Sie diesen dann nicht länger als nötig offen stehen. Sortieren Sie Ihre Einkäufe vorab, sodass Sie sie schnell im Kühlschrank verstauen können. Zu guter Letzt: Machen Sie Ihren Kühlschrank nicht zu voll, sodass sich die kalte Luft schnell verteilen kann.

Wussten Sie, dass Sie selbst nachsehen können, ob ein Restaurant oder Lebensmittelgeschäft sicher arbeitet?
Über unsere Anwendung Food Hygiene Rating können Sie überprüfen, ob Ihr Bäcker, Metzger, Lebensmittelgeschäft, Restaurant usw. bei der FASNK gemeldet ist. Sie können dort auch die Ergebnisse der von unseren Diensten durchgeführten Inspektionen zur Nahrungsmittelsicherheit einsehen. Den jeweiligen Betrieb können Sie anhand verschiedener Suchkriterien wie Bezeichnung, Adresse, Zulassungsnummer usw. finden. So können Sie jederzeit von zu Hause aus überprüfen, ob die Niederlassung, in der Sie essen oder einkaufen möchten, die Anforderungen zum Schutz Ihrer Gesundheit erfüllt.

Wussten Sie, dass man Austern am besten kurz vor dem Verzehr öffnet?
Beim Kauf sind Austern am besten lebendig sowie geschlossen; darüber hinaus sollten sie sich vorzugsweise schwer anfühlen. Manchmal bitten Kunden den Verkäufer, die Austern vorab zu öffnen, aber das ist keine gute Idee. Austern bleiben ungeöffnet länger frisch. Sie können frische Austern 8 bis 10 Tage lang im Kühlschrank aufbewahren. Legen Sie etwas Schweres auf die Austern, damit sie sich nicht öffnen. Vom Einfrieren von Austern ist abzuraten.
Gesunde Austern schwimmen in Wasser, wenn sie geöffnet werden, und ziehen sich zurück, sobald sie mit einer Messerspitze oder ein paar Tropfen Zitronensaft in Berührung kommen. Das erste Wasser sollte am besten abgegossen werden. Legen Sie die Austern flach auf einen Servierteller: Sie erzeugen dann erneut Wasser, das nicht weggegossen werden muss. Manchmal weisen Austern einen grünen Schimmer auf; das liegt an den Algen. Von diesem grünen Schimmer geht keine Gefahr aus.

Wussten Sie, dass es am besten ist, Lebensmittel nur einmal einzufrieren?
Wenn Sie Essen einfrieren, wird das Bakterienwachstum gestoppt. Sie befinden sich jedoch nach wie vor in den Lebensmitteln, aber sie verweilen in einer Art Winterschlaf. Werden Lebensmittel aufgetaut, entweicht Feuchtigkeit. So entsteht ein idealer Nährboden für Bakterien, die eine Lebensmittelvergiftung verursachen können. Das Bakterienwachstum kann nur verlangsamt werden, indem die Temperatur unter Kontrolle gehalten wird. Lassen Sie Lebensmittel daher nie bei Zimmertemperatur auftauen. Wir raten an, Lebensmittel im Kühlschrank oder in der Mikrowelle aufzutauen oder sie direkt zu kochen. Auf diese Weise hält sich das Bakterienwachstum in Grenzen. Sobald die Lebensmittel zubereitet (gekocht) sind, können sie wohl wieder eingefroren werden: Denn die meisten Bakterien wurden dann abgetötet.

Wussten Sie, dass ein Etikett eine Menge wertvoller Informationen enthält?
Wir können Ihnen nur raten, das auf Ihren Lebensmitteln angebrachte Etikett stets gut durchzulesen. Darauf befinden sich eine Reihe wichtiger Informationen wie die Haltbarkeit und die Zusammensetzung des Produkts. Ist das Produkt mit einem Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis“) versehen, dann können Sie das Produkt nach Ablauf dieses Datums nicht mehr essen.
Auf manchen Produkten steht der folgende Hinweis: mindestens haltbar bis. Das bedeutet, dass Sie es nach Ablauf dieses Datums noch verzehren können. Sie sollten jedoch am besten erst die Verpackung überprüfen und schauen, wie das Produkt aussieht und riecht.
Auch die Zusammensetzung von Produkten wird auf dem Etikett angegeben. Das ist wichtig, vor allem für Personen, die an Allergien oder Unverträglichkeiten leiden. Allergene, d. h. Lebensmittelinhaltsstoffe, die eine Allergie hervorrufen können, wie Gluten, Milch, Sesam, Erdnüsse usw., müssen zwingend auf dem Etikett von vorverpackten Produkten angeführt werden. In der Zutatenliste sind die Zutaten mit dem größten Anteil zuerst angegeben.

Wussten Sie, dass Sie Ihre Gläser am besten richtig sterilisieren und die Lebensmittel lange genug einkochen lassen?
Wer selbst Lebensmittel einmachen möchte, beherzigt am besten diese Gesundheitsmaßnahmen. Achten Sie beim Einmachen strikt auf die Hygiene. Waschen Sie sich die Hände, reinigen Sie gründlich Ihre Arbeitsfläche und waschen Sie dann sorgfältig Ihr Gemüse und Obst. Am besten verwenden Sie frisches Gemüse und Obst. Erhitzen Sie dieses für das Einmachen auf eine ausreichend hohe Temperatur. So wird ein Großteil der Bakterien abgetötet.
In der Industrie wird Gemüse in Konserven oder Glas 3 Minuten lang einer Hitzebehandlung bei 121 °C unterzogen. Es ist äußerst schwierig, zu Hause dieselben Bedingungen zu schaffen, aber wird es gut eingekocht, ist das schon die halbe Miete. Die Behälter, die Sie verwenden, sollten Sie am besten auch zunächst gründlich sterilisieren, indem Sie sie eine Zeit lang in kochendes Wasser eintauchen. Bewahren Sie eingemachte Lebensmittel an einem kühlen und dunklen Ort auf und überprüfen Sie die Gläser regelmäßig; sie müssen dicht verschlossen bleiben.
Riechen Sie erst an den Lebensmitteln, wenn Sie das Glas öffnen. Geht ein ungewöhnlicher Geruch davon aus oder schmeckt das Essen anders als erwartet, sollten Sie das Produkt nicht mehr essen.